Menschen bei Nacht (German)
Die Nächte sind nicht für die Menge gemacht. Von deinem Nachbar trennt dich die Nacht, und du sollst ihn nicht suchen trotzdem. Und machst du nachts deine Stube licht, um Menschen zu schauen ins Angesicht, so mußt du bedenken: wem.
Die Menschen sind furchtbar vom Licht entstellt, das von ihren Gesichtern träuft, und haben sie nachts sich zusammengesellt, so schaust du eine wankende Welt durcheinandergehäuft. Auf ihren Stirnen hat gelber Schein alle Gedanken verdrängt, in ihren Blicken flackert der Wein, an ihren Händen hängt die schwere Gebärde, mit der sie sich bei ihren Gesprächen verstehn; und dabei sagen sie: Ich und Ich und meinen: Irgendwen. | Source of the quotation | http://www.reelyredd.com |
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People At Night (English)
Nights were not made for the crowds, and they sever You from your neighbor, so you shall never Seek him, defiantly, at night. But if you make your dark house light, To look on strangers in your room, You must reflect — on whom.
False lights that on men's faces play Distort them gruesomely. You look upon a disarray, A world that seems to reel and sway, A waving, glittering sea. On their foreheads gleams a yellow shine Where thoughts are chased away. Their glances flicker mad from wine, And to the words they say Strange heavy gestures make reply, That struggle in the buzzing room ; And they say always, "I" and "I" ; And mean — they know not whom.
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