Balassi Bálint: Gedicht, in dem er sich freut, daß er von der Liebe befreit worden ist (Kiben örül, hogy megszabadult a szerelemtől in German)

Portre of Balassi Bálint

Kiben örül, hogy megszabadult a szerelemtől (Hungarian)

1
Szabadsága vagyon már én szegény fejemnek,
Szerelemtől nincsen bántása én szívemnek,
Vagyok békességes, én elmém már csendes,
nincs gyötrelme lelkemnek.

2
Megszabadult rabhoz hasonló állapotom,
Mint szinte annak, nékem sem volt szabadságom;
Én nagy szerelmemben, mint gonosz tömlecben,
éjjel-nappal volt gondom.

3
Szabadon örülök minden múlatságoknak,
Búsultát sem gyakran látják vidám orcámnak,
Azért, mert köteles nem vagyok szerelmes
senki ékes voltának.

4
Örülök, röpülök, nemkülönben, mint karul,
Kinek sárga lába lábszíjakbúl szabadul,
Nem kesereg lelkem, mert megmenekedtem
szerelem békójábúl.

5
Kell immár énnékem csak jó ló, hamar agár,
Ifjak társasága, éles szablya, jó madár,
Vitézek közt ülvén kedvem ellen sincsen
jó borral teli pohár.

6
Kegyesek, szép szüzek, reám bár úgy nézzenek,
Valamint akarják, azzal mind egyet érnek;
Mert sem szerelmekkel, sem gonosz kedvekkel
többé vízre nem visznek.

7
Vehetnek ifiak, vének példát énrólam,
Én nagy szerelmemben mennyi nyavalyát láttam;
Néha mint örültem, néha kesergettem,
mint nyughatatlankodtam.

8
Ója, en a tanács, szerelemtől meg magát
Minden, ki kívánja életének nyugalmát,
Mert ki azt követi, higgyed, kínját érzi,
vészi gonosz jutalmát.

9
Szerzém ez nyolc verset víg és szabad elmével,
Gyűlésben indulván jó ruhás legényekkel,
Hozzám hasonlókkal, vitéz ifiakkal,
nem kehegő vénekkel.



Source of the quotationBalassi Bálint Összes Versei

Gedicht, in dem er sich freut, daß er von der Liebe befreit worden ist (German)

1
Frei ist nun mein armer Schädel, ganz von Liebe frei,
frei von allen Liebesleiden, frei von Tyrannei.
Friedlich leb ich weiter,
und mein Geist ist heiter -
alle Seelenqualen sind vorbei.

2
Einem Sklaven, der befreit ist, gleiche ich nunmehr.
Mußte ohne Freiheit schuften - niedriger als er.
Lebte wie im Kerker
oder noch viel ärger,
und mein Herz war wie ein Stein so schwer.

3
Allen Fröhlichkeiten gebe ich mich sorglos hin.
Niemals ist mein Blick mehr finster, seit ich ledig bin,
ledig aller Pflichten,
frei von Frongewichten
jeder Liebe ist mein heitrer Sinn.

4
Wie ein Falke schwinge ich mich, rein und froh gestimmt,
dem man seine Fessel von den gelben Füßen nimmt.
Froh auf freien Schwingen
kann die Seele singen,
weil sie keiner Liebe Fessel krümmt.

5
Gebt mir einen schnellen Windhund und ein gutes Pferd,
tapfre Freunde, einen Falken und ein scharfes Schwert.
Sitzen wir am Feuer,
ist mir nichts so teuer
wie der volle Becher, oft geleert.

6
Stolze Fräulein, schöne Jungfraun, lächelt noch so sehr,
eure süßen Schmeichelblicke treffen mich nicht mehr.
Weder eure Liebe
noch die bösen Triebe
locken mich zu euren Fallen her.

7
Jung und alt zur guten Lehre geb ich meinen Rat,
weil die große Liebe mir so vieles Böse tat:
Lust hat mich getrieben,
Gram ist mir geblieben -
Liebe, die mich gnadenlos zertrat.

8
Wer die Ruhe für sein Leben sich zu wünschen weiß,
hüte sich vor jeder Liebe, bitter ist ihr Preis.
Wer von Lieb gefangen,
ist in Qual gegangen -
sie trifft jeden Jüngling, jeden Greis.

9
Diese Verse hab ich froh und freien Sinns gemacht.
Zieh mit edlen Junkern aus zu frischvergnügter Nacht.
Männer, die mir gleichen,
aufgelegt zu Streichen -
Hüstelgreise werden ausgelacht.




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